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04.-07.05.2017
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01.09.2016-31.08.2017
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P. Maria-Eugen vom Kinde Jesus


Das Leben von P. Maria-Eugen vom Kinde Jesus:

“In unseren Herzen muss ein Feuer der Liebe brennen, das nichts zum Erlöschen bringen kann.”

P. Maria-Eugen vom Kinde Jesus

Die ersten Jahre

Henri Grialou wird am 2. Dezember 1894 in Le Gua (Frankreich) geboren, wo er in einem bescheidenen, ländlichen Milieu aufwächst. Er verliert sehr früh seinen Vater. Von nun an liegt die Sorge für die 5 Kinder allein bei der Mutter, deren Liebe und Tatkraft den kleinen Henri für sein ganzes Leben prägen.

Schon als Kind fühlt sich Henri zum Priester berufen. Mit Therese vom Kinde Jesus macht er sich während seiner Schulzeit vertraut. 1911 tritt er in das Priesterseminar von Rodez ein (Aveyron). Im Ersten Weltkrieg muss er als Soldat an die Front. Danach kehrt er in das Priesterseminar von Rodez zurück. Hier entdeckt er eine Kurzbiographie über den hl. Johannes vom Kreuz, der ihn tief beeindruckt.

Sehnsucht zum Karmel

Er wird von einer plötzlichen und unwiderstehlichen Gewissheit überwältigt: Gott will ihn im Karmel. Dieser Ruf ist so stark, dass er ihm nicht ausweichen kann. Nach seiner Priesterweihe am 4. Februar 1922 tritt er in das Noviziat der Karmeliter bei Paris ein. Er wählt als Ordensnamen Maria-Eugen vom Kinde Jesus.

Priester aus Leidenschaft

„Ich bin Priester. Priester auf ewig! Dieser Satz genügt meiner Betrachtung. Ich wiederhole ihn heute unablässig und finde darin immer wieder neues Glück.“

Ein Leben im Dienst der Kirche

Der Geist des Karmel und die Liebe zu Maria prägen ihn. Nach seiner Profess setzt er sich leidenschaftlich für die Kirche und den Orden ein. Bald werden ihm wichtige Ämter in Frankreich, später in Rom übertragen. Unablässig bemüht er sich, die Spiritualität des Karmel zu erschließen und möglichst vielen Menschen bekannt zu machen. Er ist überzeugt, dass das innere Gebet ein Weg für jeden ist, der Gott sucht. Als drei junge Frauen aus Marseille ihn um seinen geistlichen Rat bitten, spürt er in ihnen ein Verlangen nach dem Absoluten. Aus dieser ersten Begegnung entsteht eine neue geistliche Familie: Notre-Dame de Vie - Unsere Frau vom Leben.

Während er sich intensiv um die neue Gründung kümmert, hält er weiterhin zahlreiche Vorträge. In seinem Hauptwerk „Ich will Gott schauen“ hat er die Spiritualität des Karmel zusammengefasst und für unsere Zeit aktualisiert. Mit großer Freude nimmt er die Anregungen des Zweiten Vatikanischen Konzils auf, die er bekannt machen und gelebt sehen möchte. Am 27. März 1967, einem Ostermontag, dem Fest unserer Frau vom Leben, geht er ins ewige Leben ein.

„Wenn über mich gesprochen wird, dann muss gesagt werden, dass ich einfach und arm bin und dass ich viel gelitten habe.“

P. Maria-Eugen, einen Monat vor seinem Tod

Am Montag, den 19. Dezember 2011 hat Papst Benedikt den heroischen Tugendgrad von P. Maria Eugen Grialou OCD festgestellt.

Die Anerkennung des „heroischen Tugendgrades“ ist eine sehr wichtige Etappe auf dem Weg zur Selig- und Heiligsprechung. Damit erkennt die Kirche die Heiligkeit des Lebens des Dieners Gottes an. Zur Seligsprechung ist noch die Anerkennung eines Wunders notwendig, das seiner Fürsprache zu verdanken ist.
Die Kirche sieht in der heroischen Tugendübung nicht den Ausdruck menschlicher Leistung, sondern vor allem ein Geschenk: das Wirken des Heiligen Geistes und seiner Kraft im Menschen. P. Maria-Eugen sagte selbst: „Die Heiligkeit ist die Kraft Gottes in der Schwäche des Menschen.“

AM 4. MÄRZ 2016 erlaubt Papst Franziskus, dass die Seligsprechung von Pater Maria-Eugen vom Kinde Jesus vorgenommen werden darf.

„Die größte Tat der Nächstenliebe, die wir vollbringen können, ist es, der Welt und der Menschheit einen Heiligen zu schenken, sei es ein anderer oder wir selbst“(Pater Maria-Eugen 1961)
Das Institut Notre-Dame de Vie begrüßt mit großer Freude und Dankbarkeit die Ankündigung der bevorstehenden Seligsprechung seines Gründers, des Paters Maria-Eugen vom Kinde Jesu, Karmelit.
Als Zeuge voll Licht und Demut der Wege zu Gott und voller Aufmerksamkeit für die wesentlichen Bedürfnisse unserer Zeit und der Kirche, hat Pater Maria-Eugen vom Kinde Jesus eines Tages sagen können: „Menschen, die Gott suchen, gibt es überall. Ah! Könnte ich nur alle erreichen und ihnen von der unendlichen Liebe sprechen.“
Die Mitglieder von Notre-Dame de Vie sind überall auf der Welt engagiert, um von dieser Gegenwart des lebendigen Gottes Zeugnis abzulegen, und sie wünschen es, sehr weitläufig die Botschaft und die Lehre dieses Meisters im Gebet und mutigen Missionars mitzuteilen und so zu seiner Sendung, uns auf den Wegen der Begegnung mit Gott zu führen, beizutragen.

Generalverantwortliche des Institutes Notre Dame de Vie



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Fax : 09135 - 72 91 12
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